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Social Media – Auszeit: warum sie mir gut getan hat

Einige Wochen ohne Postings, ohne Stories oder große Interaktion mit anderen Instagram Nutzern liegen nun hinter mir. Eigentlich habe ich gar keine Social Media-Auszeit eingeplant oder mir vorgenommen – ich hatte einfach keine Lust zu fotografieren, fotografiert zu werden oder mir tiefgründige Texte zu nicht sonderlich tiefgründigen Bildern zu überlegen.
Außerdem standen viele coole Ideen und Ausflüge an, an denen ich mein Handy auch gerne mal liegen gelassen habe und es nur genutzt habe, wenn ich darauf Lust hatte und nicht, weil mir langweilig war.

Eine Sache, die mir diesen Sommer einfach wichtig war: mein erster Turnierstart mit Fernando

Vor allem dieses ewige Rumgedaddle vor dem Schlafengehen und dem Aufstehen morgens habe ich mir mittlerweile so gut wie abgewohnt. Und ich merke wie gut es mir tut!
Nun soll aber langsam wieder los gehen! Die ersten Bilder sind geschossen und die Freude an der Fotografie ist auch wieder da! Also so gut wie alle Voraussetzungen sind gegeben, um wieder locker flockig durchzustarten. Wie kann man aber dem genervt oder überfordert sein vorbeugen, um nicht auf einmal von Dingen gestresst zu sein, die einem eigentlich Spaß machen?

Richtigen Konten folgen

Instagram hat mich wirklich oft genervt , da es einfach nur noch voll mit Werbung und Konsum ist. Ich versuche schon seit Anfang an, meinen Followern zumindest ab und an einen Mehrwert zu liefern. Aber so viele Menschen zu sehen, die ihr Leben so verdrehen, um Likes zu bekommen, macht mich langsam aber sicher wahnsinnig.
Stories über Selbstliebe und Selbstbewusstsein und gleichzeitig 5 Kilo Makeup draufklatschen, finde ich ziemlich unglaubwürdig.

Das zu sehen kostet mir wirklich viel Kraft und auch den Spaß, da man merkt, wieviel nur vorgespielt wird. Das macht mich wirklich traurig und fördert extrem den Neid zwischen uns. Keiner gönnt sich mehr was, es geht nur darum zu zeigen, besser als der Andere zu sein.

Auch wenn man mal doof auf einem Bild aussieht – oft zeigen sie Emotionen und Freude!

Also mein Tipp: Folgt Menschen, die nicht so tun als ob sie jeden Tag super happy, super rich oder super hübsch wären. Jeder sieht mal fertig aus und es ist keine Schande sich so zu zeigen. Genauso wenig ist jeder an jedem einzelnen Tag in einem anderen Highlife-super-mega-Hotel und schaufelt sich 100 Kilo Kaviar rein. Bedenkt: Influencer werden dafür bezahlt und genau deshalb wird es auch als so normal und als casual-Friday verkauft.  

Mittelweg finden

Das was jetzt kommt, klingt wie eine nervige Vorschrift vor den Eltern von Früher, wenn es um Fernseh- oder die Playstation Zeit geht. Aber sich selbst Zeiten vorzuschreiben, bei denen man an seinem Handy sitzt oder am Laptop und sich mit Social Media beschäftigt, hilft!
Oft unterschätzt man was das grelle Licht des Displays im Bett vor dem Schlafen gehen mit der Schlafqualität anstellt. Schon viele Studien haben das bewiesen, dass das Nutzen von Smartphones im Bett, die Schlafqualität negativ beeinflussen.
Persönlich, habe ich schon immer Schwierigkeiten mit dem Einschlafen, aber gerade in der letzten Zeit, als ich eigentlich keinen Stress im Privatleben oder von der Uni hatte, konnte ich auch nicht richtig gut durchschlafen. Das lag wohl auch daran, dass ich wissen wollte, wie meine Bilder bei der Community ankommen!
Mittlerweile versuche ich mein Handy einfach etwas bewusster zu nutzen. Und ein gutes Buch, so strebermäßig wie es klingt, hilft einem wirklich dabei abzuschalten und besser durchzuschlafen.

Kamera immer mitnehmen

Wandern und gleichzeitig Fotografieren – so verbindet man 2 Hobbies miteinander!

Auch wenn es ziemlich umständlich und auch nervig ist, aber die Kamera immer mitzunehmen hilft einem den Spaß daran wieder zu finden!Auch wenn man sie nicht jedes Mal nutzt und sie vermeintlich umsonst mitgeschleppt hat, hat man es im Hinterkopf, schöne Szenen aufnehmen zu können!
Da mich das Fotografieren oft genervt hat und ich lieber meine Ruhe wollte, hab‘ ich sie erst gar nichtmehr mitgenommen. Seitdem die Lust aber wieder gewachsen ist und wir wieder mehr hinter der Linse stehen, versuche ich die Kamera immer mitzunehmen. Oft sind es nur ein paar wenige Shots, die sind aber dann auch wirklich schön!

Also! Die Dinge, die euch Spaß machen, sollten in eurem Bewusstsein sein und immer wenn ihr mal Lust darauf habt, sollte es auch eine Möglichkeit geben, sie auszuleben!

Fazit

Social Media ist voll mit Fake-Pseudo-Highlife-Accounts, die einem das Gefühl geben, nicht so cool wie andere zu sein. BLÖDSINN! Entfolgt diesen Accounts, denn sie geben Euch keinen Mehrwert, sondern schaffen es, dass ihr euch schlechter als davor fühlt! Das kostet Kraft und nimmt einem den Spaß an Instagram und Co. Also: Richtige Konten auswählen, die einem gut tun!
Genauso wenig macht es Spaß, den ganzen Tag am Handy zu sitzen und eigentlich nichts zu tun. Bewusste Nutzung von Handy und Laptop helfen mir dabei, nicht zu viele Nerven zu verlieren und abschalten zu können!

Abschließend kann man in meinen Augen sagen, dass es wichtig ist sich selbst Regeln aufzustellen, damit es gar nicht so weit kommt, sich eine komplette Auszeit nehmen zu wollen. Jeden Tag eine kleine Social Media-Auszeit, ist wahrscheinlich nachhaltiger, als alle paar Monate eine Große! Aber für mich ist auf jeden Fall klar, dass ich meine Social Media Kanäle nun anders nutzen möchte, auch wenn das mit nicht so schnellem Wachstum oder so vielen Likes verbunden ist – dafür aber mit weniger Stress und mehr Freude!

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